Diese Ausführungen beziehen sich auf die tiefenpsychologische Einzeltherapie durch Herrn Leinz oder Herrn Loose.

Zur Verhaltenstherapie als Einzeltherapie siehe unter „Verhaltenstherapie“.

Eine Therapie beginnt immer mit Einzelgesprächen. In den anfänglichen Einzelgesprächen ist der Patient oder Klient zunächst aufgefordert, spontan von sich und seinen Problemen zu berichten. Dies ist gewiss eine ungewöhnliche Gesprächssituation, jedoch die Basis aller psychoanalytischen/tiefenpsychologischen Diagnostik.

Erst im weiteren Verlauf wird der Therapeut Fragen stellen.

Es geht in den Gesprächen zunächst darum, Ihre seelische Entwicklung mit den für Sie vorteilhaften und unvorteilhaften Seiten umfassend zu verstehen und herauszufinden, unter welchen Umständen Ihre Symptome auftauchen.

Es geht um die Erfassung aller möglichen Ursachen Ihrer Krankheit und der Faktoren, die Ihre Krankheit fördern und unterhalten. Schließlich geht es um die Überwindung der Ursachen der Krankheit und um das Finden geeigneter neuer Lösungen für die festgestellten, bestehenden Probleme.

Eine Therapie soll immer Hilfe zur Selbsthilfe sein. Dabei kann es erforderlich sein, dass bei Ihnen bestehende, problematische Ansichten und Verhaltensweisen benannt werden und Sie zum Überdenken und Abändern aufgefordert werden. Wie niemand sich selbst operieren kann, so kann niemand zunächst die Ursachen und Zusammenhänge seiner psychischen Probleme selbst erkennen. Das ist die Aufgabe der Therapeuten. Später werden Sie dann immer besser lernen, sich und Ihre Symptome zu verstehen, und so selbstkompetenter werden als vor Ihrer Behandlung.

Herr Leinz führt Einzeltherapien als Kurzzeiteinzeltherapie zur Frühintervention durch.

Herr Loose führt tiefenpsychologische Langzeiteinzeltherapien und psychoanalytische Behandlungen durch.

Gerhard Leinz, 28. Februar 2017